Foto: Kutay Gülaydin

Sarah Mayr

*1980 Sonthofen / Allgäu, lebt und arbeitet seit 1999 in Berlin

erste Kamera mit 12 Jahren

1999 bis 2001 Ausbildung Erzieherin, Berlin

2001 bis 2008 Performances mit Feuer bei Veranstaltungen, Straßentheater, Reisen und Auslandsaufenthalte in Europa, u.a. Rom, Amsterdam, Granada

2010 bis 2014 Studium Fotografie Ostkreuzschule, Berlin

Seit 2014 Freiberuflichkeit als Fotografin

2019 artist in residence, Fotoatelier, Kurs Metallbildhauerei bei Faustin Cerak, Rennes

2021 Fotoprojekt Kur, Stipendium der Akademie der Künste Berlin aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms Neustart Kultur

2022 und 2023 Leben und Arbeiten in Brandenburg

Seit 2025 freischaffende Künstlerin und Fotografin in der Region Berlin Brandenburg

Artist Statement

Meine Arbeitsbereiche sind Fotografie und Skulptur. In der Fotografie arbeite ich digital und analog. Die Portraits und Landschaftsaufnahmen sind Träger von Erfahrung und Geschichte. Sie verzeichnen Gefühle und Identitäten und berichten von persönlichen Biografien im Kontext gesellschaftlicher Zusammenhänge. Sie zeigen Stärke und Verwundbarkeit, gezeichnet mit Licht. Metall fasziniert mich in seiner Beständigkeit und Transformation im Feuer. Ich schweiße umfunktionierte Stahlelemente zu Skulpturen. Es geht darin um die Beziehung zwischen den Dingen, zwischen den Menschen und zwischen Mensch und Natur. 

Meine Arbeiten halten ungesehene Spuren fest, die im Vergehen sind. Sie stellen Fragen nach Verantwortung, nach dem was bleibt, nach dem Ungesagten. Sie werden zu Resonanzräumen. 

Ausstellungen

2026:

28.08. – 30.08. 2026 Das Verschwinden der Insekten, Installation aus Altmetall, Offene Höfe Oderberg

26.02. – 01.03. crossings, Fotoarbeit und obliviousness, Metallskulptur, fern-wahr, Kunstraum Kreuzberg, Bethanien Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

2025 Das Verschwinden der Insekten, Installation aus Altmetall und Sandbostel Fotoarbeit, im Rahmen der offenen Ateliers Brandenburg, Kunsthof GaRo, Booßen

2022 Das Verschwinden der Insekten, Installation aus Altmetall Kulturmühle, „Der Mensch in den UMwelten“, Umwelttheaterfestival, Lietzen

2021 Das Verschwinden der Insekten, Installation aus Altmetall, Kulturmühle, Lietzen

2021 Das Verschwinden der Insekten, Installation aus Altmetall, Schulbienengarten, Booßen (E)

2019 Elaboratoire, Portraitserie, Elaboratoire, Rennes (E)

2016 Sandbostel, Fotoarbeit, Galerie Olga Benario, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Berlin (E)

2015 Sandbostel, Fotoarbeit, Gedenkstätte Stalag XB, Sandbostel (E)

2014 Sandbostel, Abschlussausstellung Ostkreuzschule, SEZ, Berlin

Sammlungen

öffentlich: Gedenkstätte Stalag XB, Sandbostel

privat: Kunsthof GaRo, Booßen

Veröffentlichungen

 

http://www.boell.de/de/ueberlebende-eines-kriegsgefangenenlagers-bei-sandbostel-im-portraet

http://www.zeitgeschichte-online.de/thema/letzte-erinnerungen

http://www.deutschlandradiokultur.de/fotogeschichte-eines-vergessenen-lagers-was-geschah-in.2156.de.html?dram:article_id=315806

https://unrecht-erinnern.info/biografien/sergej-litvin/

https://www.jubel-unrecht.de/de/verein/m-nnerlager-iii-unterl

https://www.stiftung-lager-sandbostel.de/forschung/abschlussarbeiten/sandbostel-von-sarah-mayr-berlin/

WDR Info, Magazin der niederländischen Stiftung „Freunde von Neuengamme“, Initiative „Dessauer Ufer“ und in Tageszeitungen der Region Niedersachsen. Die Arbeit „Sandbostel“ wird in der Bildungsarbeit in Niedersachsen verwendet.

copyright 2026 Sarah Mayr, VG Bildkunst, Bonn